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Wenn Sie ein nicht zugelassenes Fahrzeug mit gültigem Nachweis der Hauptuntersuchung überführen möchten oder im Zuge des Kaufs- oder Verkaufs eines nicht zugelassenen Fahrzeuges eine Probefahrt machen möchten, dann benötigen Sie hierfür ein Kurzzeitkennzeichen. Wenn Sie ein Fahrzeug ohne gültige Hauptuntersuchung besitzen, so können Sie mit den Kurzzeitkennzeichen das Fahrzeug der Untersuchungsorganisation vorführen.

Das Kurzzeitkennzeichen wird bei Bedarf für 5 Tage beginnend mit dem Tag der Ausgabe zugeteilt.

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02821 85-0

Kraftfahrzeug - Kurzzeitkennzeichen beantragen

Zuletzt geändert: 30.09.2021 09:52:45 CEDT

Wenn Sie ein nicht zugelassenes Fahrzeug mit gültigem Nachweis der Hauptuntersuchung überführen möchten oder im Zuge des Kaufs- oder Verkaufs eines nicht zugelassenen Fahrzeuges eine Probefahrt machen möchten, dann benötigen Sie hierfür ein Kurzzeitkennzeichen. Wenn Sie ein Fahrzeug ohne gültige Hauptuntersuchung besitzen, so können Sie mit den Kurzzeitkennzeichen das Fahrzeug der Untersuchungsorganisation vorführen.

Das Kurzzeitkennzeichen wird bei Bedarf für 5 Tage beginnend mit dem Tag der Ausgabe zugeteilt.

Weitere Informationen

Fahrzeuge mit gültiger Hauptuntersuchung

Wenn Sie ein nicht zugelassenes Fahrzeug überführen möchten oder im Zuge des Kaufs- oder Verkaufs eines nicht zugelassenen Fahrzeuges eine Probefahrt machen möchten, dann benötigen Sie hierfür ein Kurzzeitkennzeichen. Das Kurzzeitkennzeichen wird bei Bedarf für 5 Tage beginnend mit dem Tag der Ausgabe zugeteilt. Voraussetzung ist, dass der/die zukünftige Inhaber/in des Kurzzeitkennzeichen seinen /ihren Wohnsitz (bei juristischen Personen oder Gewerbetreibenden seinen Betriebssitz) in Krefeld haben oder das Fahrzeug aktuell in Krefeld seinen Standort hat. Die Verwendung ist nur an einem Fahrzeug möglich. Dieses muss bei Zuteilung bereits bekannt sein.

Mit einem Kurzzeitkennzeichen ist grundsätzlich auch die Überführung eines Fahrzeuges in ein Mitgliedsland der Europäischen Union möglich. In Einzelfällen kann es aber zu Beschränkungen durch Mitgliedsländer kommen. Auskünfte hierzu geben die zuständigen ausländischen Behörden. Bei Unsicherheiten kann statt des Kurzzeitkennzeichens ein Ausfuhrkennzeichen beantragt werden.

Soweit das Fahrzeug seinen aktuellen Standort nicht im Inland hat, fällt es nicht unter die Vorschriften der Fahrzeug-Zulassungsverordnung. Ein Kurzzeitkennzeichen kann daher für die Überführung eines Fahrzeuges aus einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union und insofern auch aus einem anderen Drittstaat nicht ausgegeben werden. In diesen Fällen muss ggf. ein Überführungskennzeichen oder Ausfuhrkennzeichen in dem Staat beantragt werden, in dem das Fahrzeug seinen aktuellen Standort hat.

Für Fahrzeuge, die ihren aktuellen Standort nicht im Inland haben oder die zum Zeitpunkt der Antragstellung noch zugelassen sind, werden keine Kurzzeitkennzeichen vergeben.

Kurzzeitkennzeichen können nicht verlängert werden. Es besteht nur die Möglichkeit einer erneuten Zuteilung.

Fahrzeuge ohne gültige Hauptuntersuchung

Hat das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Zuteilung keine gültige Hauptuntersuchung, dürfen mit dem Kurzzeitkennzeichen nur Fahrten in Krefeld und nur vom Standort des Fahrzeuges zur nächstgelegenen Untersuchungsstelle und zurück durchgeführt werden. Wird dem Fahrzeug bei der Untersuchung bzw. Prüfung keine Mängelfreiheit bescheinigt, dürfen auch Fahrten zur unmittelbaren Reparatur festgestellter erheblicher oder geringer Mängel in einer nächstgelegenen geeigneten Werkstatt in Krefeld oder einem direkt angrenzenden Zulassungsbezirk und zurück durchgeführt werden.

Die Beschränkung wird auf dem Fahrzeugschein für das Kurzzeitkennzeichen vermerkt. Nach erfolgter Prüfung sind dann innerhalb der Gültigkeit des Kurzzeitkennzeichens auch wieder reguläre Probe- und Überführungsfahrten möglich. Der Prüfbericht ist hierzu mitzuführen und bei Kontrollen unaufgefordert zusammen mit dem Fahrzeugschein für das Kurzzeitkennzeichen auszuhändigen.

Verkehrsunsichere Fahrzeuge sind von dieser Regelung ausgenommen. Ein Fahrzeug mit einem Kurzzeitkennzeichen kann nicht zuerst zu einer Werkstatt überführt und erst dann erstmalig bei einer Begutachtungsstelle vorgeführt werden. Nur der Weg ist geregelt und zulässig.

Fahrzeuge ohne Typgenehmigung / Einzelgenehmigung / Betriebserlaubnis

Mit Fahrzeugen, die keinem genehmigten Typ entsprechen und / oder denen noch keine Einzelgenehmigung erteilt wurde, dürfen Fahrten, die im Zusammenhang mit der Erlangung einer Betriebserlaubnis stehen, zur nächstgelegenen Begutachtungsstelle (TÜV) in Krefeld oder einem direkt angrenzenden Zulassungsbezirk durchgeführt werden. Hierbei handelt es sich um Fahrzeuge, die aus einem Staat von außerhalb der EU eingeführt wurden oder um Neufahrzeuge die in Kleinserie hergestellt worden sind und für die zunächst eine sogenannte "Vollabnahme" nach § 21 StvZO oder § 13 EG-FGV notwendig ist. Ebenso fallen unter diese Regelung Fahrzeuge, die seit mehr als sieben Jahren nicht mehr zugelassen waren und für die keinerlei Dokumente mehr vorhanden sind und Fahrzeuge, deren Betriebserlaubnis wegen Änderung der Fahrzeugart (Umbau PKW auf LKW oder ehemalige Polizei oder Feuerwehrfahrzeuge u.ä.).

Die Beschränkung wird auf dem Fahrzeugschein für das Kurzzeitkennzeichen vermerkt.

Rechtliche Grundlagen

§ 16 a Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV)

Unterlagen

  • Personalausweis oder Pass der/des Inhaber/in/s des Kurzzeitkennzeichens
  • Bei Vertretung durch einen Bevollmächtigten: schriftliche Vollmacht, gültigen Pass oder Personalausweis des Antragstellers sowie des Bevollmächtigten
  • elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) für Kurzzeitkennzeichen. Ist der/die Antragsteller/in eine juristische Person oder Gewerbetreibende/r ist ein Handelsregisterauszug oder eine Gewerbeanmeldung erforderlich.
  • Wohnt der/die Antragsteller/in nicht in Krefeld, ist ein Nachweis zum Standort des Fahrzeuges erforderlich. Dies kann sein:
    - Kaufvertrag mit Verkäufer in Krefeld (auch in Kopie zulässig)
    - Nachweis zum Fahrzeug (s.u.) für ein zuletzt in Krefeld zugelassenes Fahrzeug
  • Nachweis der Daten zum Fahrzeug. Hierzu ist mindestens einer der folgenden Nachweise (auch jeweils in Kopie zulässig) erforderlich:
    - Fahrzeugbrief (ZBII)
    - Fahrzeugschein (ZBI)
    - Zulassungsbescheinigung eines EU-Mitgliedsstaates
    - EG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC Dokument)

Die oben genannten erforderlichen Dokumente müssen - wenn nicht ausdrücklich anders angegeben - aktuell noch gültig sein und im Original oder als amtlich beglaubigte Kopie (nach § 33 Verwaltungsverfahrensgesetz durch siegelführende Körper-schaften des öffentlichen Rechts oder durch Notariate) vorgelegt werden. Die Zulassungsbescheinigungen müssen ohne Ausnahme im Original vorliegen.

Formen der Antragstellung

Bei Vorsprache vor Ort: Unterschreiben des Antrags auf Kurzzeitkennzeichen.

Gebühren

13,10 Euro

Bearbeitungszeit

Sofort bei persönlicher Vorsprache.

Hinweise

Die zunehmenden Lockerungen der Corona-Schutzverordnung wirken sich mittlerweile auf viele Bereiche des öffentlichen Lebens aus.
Dennoch müssen zum Schutz der Kunden aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestimmte Regeln weiterhin eingehalten werden (z.B. Abstandsregeln). Daher ist das Publikumsaufkommen innerhalb und auch außerhalb von Gebäuden zu steuern, so dass in der Straßenverkehrsbehörde im Verwaltungsstandort Elbestraße 7, 47800 Krefeld, weiterhin Terminabsprachen erforderlich sind.
Morgens vor 8.00 Uhr ist es möglich, täglich einen von fünf bis zehn zusätzlichen Terminen vor Ort zu erhalten.

Kontakt

Wichtig: Derzeit die Verwaltung bitte nur nach Terminvereinbarung aufsuchen!

Zulassungen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zulassungsstelle sind telefonisch zu den Öffnungszeiten sowie dienstags und mittwochs von 14.00 bis 15.30 Uhr zu erreichen unter: Auskunftstelefon: 0 21 51 / 86-2181 und 86-2187, Sachbearbeiter: 0 21 51 / 86-2164 bis 86-2181 und 86-2193, Telefax: 0 21 51 / 86-2195

Telefon: 0 21 51 / 86-2178

E-Mail: kfz-zulassung@krefeld.de

Anschrift

Straßenverkehrs- und Bußgeldangelegenheiten

Elbestraße 7

47800 Krefeld

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