Inhaltsbereich

Corona - Blog

Veröffentlicht am: 27.02.2020

Montag, 17. Mai

Corona-Pandemie: Sieben-Tage-Inzidenz bleibt über 100

Die Zahl der Corona-Infizierten in Krefeld geht weiter zurück. 405 Menschen sind aktuell an Covid-19 erkrankt (Stand: Montag, 17. Mai, 0 Uhr), 46 weniger als am Vortag. Die Inzidenz ist gleichwohl leicht gestiegen, von 101,6 auf 103,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Innerhalb von 24 Stunden wurden in Krefeld 16 Neuansteckungen verzeichnet. Die Zahl positiver Tests liegt nun bei insgesamt 11.168 (Vortag: 11.152). 10.593 Menschen sind inzwischen genesen.

Seit Beginn der Pandemie sind 170 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung verstorben. Aktuell vermeldet eine Krefelder Klinik den Tod einer Person Mitte 20 mit schwersten Vorerkrankungen, die seit gut drei Wochen an einer Corona-Infektion gelitten hatte. 30 Krefelder werden derzeit noch in den hiesigen Kliniken behandelt, zehn von ihnen auf der Intensivstation. Sechs Patienten müssen künstlich beatmet werden. In Krefeld wurden bislang 51.313 Erstabstriche genommen, 207 sind in den Laboren noch offen. 32.178-mal haben Erkrankte oder Kontaktpersonen eine Quarantäne angetreten.

Polizei und Ordnungsdienst

Polizei und Kommunaler Ordnungsdienstag haben in der Nacht auf Sonntag 86 Personen trotz gültiger Ausgangssperre im Freien angetroffen. Der überwiegende Teil konnte triftige Gründe für den Aufenthalt nennen. In 24 Fällen wurde jedoch ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro fällig. In der Kindertageseinrichtung Maria Waldrast sind zwei weitere Fälle von Covid-19 aufgetreten. Die häusliche Absonderung, die bereits angeordnet wurde, bleibt bis 21. Mai bestehen. An der Pestalozzischule wurde ein Corona-Fall, der bei einer „Lolli-Testung" aufgefallen war, durch einen regulären PCR-Test bestätigt. 38 enge Kontakt-personen müssen sich deshalb in Quarantäne begeben. Im Impfzentrum der Stadt Krefeld häufen sich Anfragen zum Umgang mit dem Impfstoff von AstraZeneca.

Regeln für die Impfung

Hier gelten folgende verbindliche Regeln: Personen unter 60 Jahren, die bei der ersten Impfung diesen Stoff erhalten haben, bekommen bei der zweiten Imp-fung Biontech. Über 60-Jährige erhalten hingegen auch bei der zweiten Impfung Astra-Zeneca. Ein verkürztes Impfintervall kann das Impfzentrum aus organisatorischen Gründen nicht anbieten, ebenso wenig eine Verlegung bereits vereinbarter Termine. Wer sich nach der Freigabe von AstraZeneca für alle Gruppen mit diesem Stoff impfen las-sen möchte, wendet sich am besten direkt an seine Hausarztpraxis. Dies gilt auch für Personen unter 60 Jahren, die nach Erstimpfung mit AstraZeneca im Impfzentrum eine Zweitimpfung mit dem gleichen Impfstoff wünschen. In diesem Fall sollte der bereits vereinbarte Termin im Impfzentrum storniert werden.

Freitag, 14. Mai

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 122,2

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist analog zum Bundestrend auch in Krefeld weiter rückläufig. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt den Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen am Freitag (Stand: 0 Uhr) mit 122,2 an, nachdem er am Mittwoch bei 151,7 und am Donnerstag bei 146,4 gelegen hatte.

11.074 Corona-Infektionen sind bisher in Krefeld registriert worden, 17 Fälle kommen mit der Meldung vom Freitag hinzu, 60 waren es am Donnerstag. Als aktuell infiziert gelten 537 Personen (Donnerstag: 549, Mittwoch: 528). Genesen sind inzwischen 10.370 Personen, 29 neu Genesene sind es mit der Freitagsmeldung, 39 waren es am Donnerstag. 167 Personen sind in Krefeld bisher im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. Neue Todesfälle hat es seit Mittwoch nicht gegeben.

Im Krankenhaus liegen nach einer Corona-Infektion aktuell 35 Personen aus Krefeld. Zehn dieser Patienten liegen auf der Intensivstation, acht von ihnen werden beatmet. In Quarantäne haben sich inzwischen - freiwillig oder behördlich angeordnet - 32.004 Personen begeben. Bisher wurden 51.134 Erstabstriche vorgenommen, 237 davon sind offen.

Krisenstab tagt und verlängert Maskenpflicht

Der Krisenstab der Stadtverwaltung hat auch am Freitag getagt und die neue Entwicklung bewertet. Dort ist entschieden worden, die Regelungen zur Maskenpflicht in der Innenstadt und in den entsprechenden Parkanlagen zu verlängern. Die Regelungen werden in einem Sonderamtsblatt festgehalten, das am Freitag erscheint.

Was gilt wann in Corona-Zeiten, welcher Inzidenzwert muss für welche Lockerungsschritte erreicht sein? Über alle Regelungen für die Kommunen informiert das Land Nordrhein-Westfalen auf seiner Website https://www.land.nrw/corona in Schaugrafiken.

Kommunaler Ordnungsdienst und Polizei haben auch in den vergangenen beiden Nächten die Einhaltung der Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr kontrolliert. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind in diesem Zeitraum 140 Personen im öffentlichen Raum angetroffen worden. In 55 Fällen wurden Bußgelder in Höhe von jeweils 250 Euro verhängt, weil die Personen keine gewichtigen Gründe vortragen konnten, die zum Ausgang berechtigen. In weiteren Fällen wurden Ermahnungen ausgesprochen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden 108 Personen im öffentlichen Raum angetroffen. In 24 Fällen konnten die Personen keine gewichtigen Gründe vortragen, gegen sie musste ebenfalls ein Bußgeld verhängt werden.

KOD und Polizei kontrollieren Geschehen im öffentlichen Raum

Der Kommunale Ordnungsdienst kontrollierte außerdem die Einhaltung der Quarantänepflicht und suchte am Mittwoch und Donnerstag in diesem Zusammenhang insgesamt 38 Personen auf. Zwei Personen konnten nicht angetroffen werden. Gegen sie wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Der KOD kontrollierte zudem, ob die Kontaktbeschränkungen eingehalten werden. In diesem Zusammenhang kam es in der Nacht zu Donnerstag zu mehreren Einsätzen. Im Stadtwald wurde am späten Abend eine Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen angetroffen, die Bier konsumierten. Beim Anblick der Dienstkräfte flüchteten die Personen per Fahrrad. Drei Personen konnten letztlich gestellt werden. Wegen des Verstoßes gegen die Kontaktbeschränkungen erwartet diese ein Bußgeld in Höhe von jeweils 250 Euro. In einem Gartengelände an der Engerstraße kam es ebenfalls zu einem Einsatz. Dort wurde in der Nacht eine Party mit mehreren Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 19 Jahre festgestellt. Ein Großteil der Feiernden flüchtete, als die KOD-Dienstkräfte ankamen. Ein Gast teilte mit, dass sich zwölf Personen dort aufgehalten haben. Gegen vier Personen, deren Personalien festgestellt werden konnten, wird nunmehr ein Bußgeldverfahren wegen Teilnahme an einer Party (dreimal 250 Euro Bußgeld) bzw. Veranstaltung einer Party (einmal 500 Euro) erhoben. Da auf der Party auch hochprozentiger Alkohol konsumiert wurde, wurde das Jugendamt verständigt.

Auf Feiernde traf der KOD auch in einer Lokalität an der Breite Straße. Zehn Personen wurden dort in geselliger Runde angetroffen. Die Polizei wurde zur Unterstützung hinzugeholt. Der Gastgeber muss nun 500 Euro Bußgeld zahlen, seine Gäste jeweils 250 Euro.

 

Mittwoch, 12. Mai

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt in Krefeld auf 151,7

Zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie muss der städtische Fachbereich Gesundheit vermelden. Es handelt sich um zwei Personen im Alter von Mitte 50 und Mitte 60 Jahren, die beide zuvor nicht in einem Heim lebten und im Krankenhaus gestorben sind. Zu Vorerkrankungen liegen dem Fachbereich Gesundheit keine Informationen vor. 167 Personen sind bisher im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Krefeld verstorben. Die Gesamtzahl bestätigter Corona-Fälle ist mit Stand vom Mittwoch, 12. Mai (0 Uhr), um 53 auf 10.997 angestiegen. Aktuell infiziert sind 528 Personen, am Vortag waren es 540 Personen. Genesen sind inzwischen 10.302 Personen, 63 mehr als am Vortag.

Schulöffnung nach fünf Werktagen unter einer Inzidenz von 165

Mit den neuen Corona-Fallmeldungen vom Mittwoch sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz für Krefeld: Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen gibt das Robert-Koch-Institut aktuell mit 151,7 an. Am Vortag hatte dieser Wert bei 178,1 gelegen. Aus aktuellem Anlass macht der Fachbereich Schule auf die Regelungen bezüglich der Schulöffnungen aufmerksam, die durch § 28b des Infektionsschutzgesetzes ("Notbremse") definiert sind. Die Sieben-Tage-Inzidenz muss demnach an fünf Werktagen hintereinander unter 165 liegen. Dann stellt die nach Landesrecht zuständige Stelle - für Krefeld wäre dies das NRW-Gesundheitsministerium - förmlich per Allgemeinverfügung fest, ab wann dieser Tatbestand gegeben ist. Bei einer Inzidenz von unter 100 ist für Schulen dann vollständige Präsenz möglich, ab 100 und unter 165 ist nur Wechselunterricht zulässig. Das Land hat ergänzend in §1 Absatz 14 der Corona-Betreuungsverordnung geregelt, dass Veränderungen grundsätzlich am ersten Montag nach dem Datum der Feststellung der Allgemeinverfügung gelten.

Konkret für Krefeld heißt das: In der kommenden Woche bleibt es auf jeden Fall bei der bisherigen Unterrichts- und Betreuungsform - überwiegend Distanzlernen. Ausnahmen gelten im Wesentlichen lediglich für Abschlussklassen, Betreuungsangebote für die Jahrgänge 1 bis 6. Spezielle Sonderregelung gibt es für Berufskollegs und Förderschulen. Die Schüler dieser Schulformen beziehungsweise deren Eltern werden gebeten, die jeweiligen Unterrichts- und Betreuungsangebote unmittelbar mit ihrer Schule zu klären. Neu ist seit 10. Mai, dass nun auch jahrgangsunabhängig Schüler für zwingend notwendige Klausuren und Klassenarbeiten in Präsenz in die Schule kommen müssen - dazu ist vorher ein Schnell- oder Selbsttest zwingend. Eine Veränderung wird es wegen der Pfingstferien frühestens ab Mittwoch, 26. Mai, geben. Dafür müsste das Land NRW bis Pfingstsonntag, 23. Mai, amtlich feststellen, dass die Voraussetzungen vorliegen. Sollte die amtliche Feststellung bis zum 23. Mai nicht vorliegen, erfolgt eine Umstellung des Unterrichtsbetriebes frühestens ab Montag, 31. Mai.

Lage in den Krankenhäusern

In den Krankenhäusern liegen nach einer Corona-Infektion aktuell 37 Personen aus Krefeld, von ihnen zwölf auf der Intensivstation, neun dieser Patienten werden beatmet. In eine Quarantäne haben sich, freiwillig oder behördlich angeordnet, bisher 31.995 Personen begeben. Bisher wurden 50.967 Erstabstriche vorgenommen, 345 davon sind offen.

Corona-Fälle in Kindertageseinrichtungen

Aus den Bereichen Kindertageseinrichtungen (Kitas) und Schulen werden neue Corona-Fälle gemeldet. An der Kita Maria Waldrast sind sechs weitere Covid-Fälle aufgetreten. In der Kita Wilhelmstraße wurde im Rahmen der Pool-Lolli-Testung ein Fall nach PCR-Einzeltestung bestätigt. Für zehn enge Kontaktpersonen wurde häusliche Absonderung angeordnet. Jeweils einen Corona-Fall gibt es außerdem in der Kita St. Josef und in der Josefsschule. Die Kontaktpersonen sind entsprechend informiert worden.

Polizei und KOD trafen 90 Personen zwischen 22 bis 5 Uhr an

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat die Einhaltung der Corona-Regeln sichergestellt. Die Kontrolle der von 22 bis 5 Uhr geltenden Ausgangssperre erfolgte gemeinsam mit der Polizei. 90 Personen trafen KOD und Polizei insgesamt im öffentlichen Raum an. Gegen 21 Personen mussten Bußgeldverfahren in Höhe von jeweils 250 Euro eingeleitet werden, da diese keine gewichtigen Gründe zum Ausgang glaubhaft machen konnten. Die weiteren Personen konnten gewichtige Gründe glaubhaft vortragen, die zum Ausgang berechtigen. Der KOD kontrollierte ferner bei 33 Personen, ob sie die Quarantänepflicht einhalten. Drei Personen konnten nicht zuhause angetroffen werden. Gegen diese Personen wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Der KOD traf außerdem in hochfrequentierten Fußgängerbereichen insgesamt sieben Personen ohne Mund-Nase-Bedeckung an, obwohl dort eine Maske verpflichtend vorgesehen ist. Die Verstöße werden mit einem Bußgeld von jeweils 50 Euro geahndet.

 

Dienstag, 11. Mai

Infektionsgeschehen wird in Krefeld stark von Mutationen bestimmt

Die britische Coronavirus-Mutante dominiert das Infektionsgeschehen in Krefeld mittlerweile stark. Krefelds Gesundheitsdezernentin Sabine Lauxen informierte nach der Sitzung des Krisenstabs am Dienstag, dass bei rund 95 Prozent der Infektionen mittlerweile Coronavirus-Mutanten nachgewiesen werden können. Von 493 Neuinfektionen waren 472 auf die britische Mutation zurückzuführen, eine auf die südafrikanische Variante. „Das könnte eine mögliche Erklärung dafür sein, dass sich das Infektionsgeschehen in Krefeld weiter auf einem hohen Niveau bewegt", sagt Sabine Lauxen. Die Sieben-Tage-Inzidenz für Krefeld blieb in den vergangenen Tagen konstant, liegt aktuell am Dienstag bei 178,1. „Wir haben jedenfalls weiter keinen Hot-Spot und kein größeres Ausbruchsgeschehen", betont Sabine Lauxen. Es gebe keine Ausbrüche in Heimen und auch in den Schulen und Kitas sei die Lage weitgehend unter Kontrolle. 135.349 Bürgertests sind inzwischen in Krefeld vorgenommen worden. 802 Positivergebnisse resultieren aus diesen Schnelltests, wie die Gesundheitsdezernentin darstellte.

Oberbürgermeister Frank Meyer stellte mit Blick auf die aktuelle Entwicklung fest: „Die Inzidenzzahlen entwickeln sich bei uns nicht wie erhofft." Auch die durch das Land vorgenommenen dauernden Ankündigungen bei der Impfpriorisierung trügen nicht zur Beruhigung der Bevölkerung bei. Frank Meyer betonte aber auch: „Es ist generell gut, dass es eine so hohe Nachfrage nach Impfstoff gibt, weil dies der Weg aus der Pandemie ist." Für die Mitarbeiter im Impfzentrum sei die Arbeit in diesen Tagen nicht immer einfach. Aus Frank Meyers Sicht beruhigend ist hinsichtlich der Corona-Lage die Tatsache, dass in Krefeld weiter alle Intensivstationen Kapazitäten haben. Acht freie Betten mit Beatmungskapazität gibt es mit aktuellem Stand von Dienstag.

Veränderungen beim Impfen

Beim Thema Impfen machte Sabine Lauxen auf weitere anstehende Veränderungen aufmerksam. Ab 7. Juni werden Impfungen auch über die Betriebsärzte erfolgen können. Die Stadtverwaltung sei mit den Arbeitgebern in einem engen Austausch auch hinsichtlich des Ablaufs und der Erfahrung mit den Impfstraßen. Problematisch ist aus Sicht von Sabine Lauxen, dass weiterhin nicht ausreichend Impfstoff bereitsteht, um schnell Terminierungen vornehmen zu können. Erst am Wochenende hatte Dr. Wilhelm Stutzinger als Ärztlicher Leiter des Impfzentrums 140 Impfdosen aus Duisburg organisieren können, nachdem zuvor eine Lieferung von Krefeld nach Duisburg gegangen war. „Das zeigt, dass der kommunale Austausch in besonderen Lagen funktioniert hat. Es zeigt aber auch, dass der Impfstoff weiterhin generell immer noch vielerorts Mangelware ist", betont Sabine Lauxen.

540 Personen in Krefeld aktuell mit Coronavirus infiziert

Einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie muss der städtische Fachbereich Gesundheit vermelden. Eine Person im Alter von rund 70 Jahren verstarb im Krankenhaus. Sie lebte zuvor nicht in einem Heim. Zu Vorerkrankungen liegen keine Informationen vor. 165 Personen insgesamt sind in Krefeld seit Ausbruch der Pandemie im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

24 neue Corona-Fälle meldet der städtische Fachbereich Gesundheit am Dienstag, 11. Mai (Stand: 0 Uhr). Die Gesamtzahl aller bisher bestätigten Fälle liegt somit aktuell bei 10.944. Als aktuell infiziert gelten 540 Personen, 61 weniger als am Vortag. Genesen sind inzwischen nach einer Corona-Infektion 10.239 Personen insgesamt, 84 neu seit dem Vortag. Einen neuen Corona-Fall meldet die Kindertageseinrichtung Christian-Roos-Straße. Die Kontaktpersonen werden informiert.

Mit der aktuellen Entwicklung stagniert die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt für Krefeld den Wert aktuell mit 178,1 an, am Vortag lag er bei 176,8. Insgesamt 31.043 Personen haben sich bisher - freiwillig oder behördlich angeordnet - in Quarantäne begeben. In einem Krefelder Krankenhaus liegen aktuell 37 Patienten aus Krefeld, zwölf davon auf der Intensivstation, neun von ihnen werden beatmet. Bisher wurden 50.872 Erstabstriche vorgenommen, 249 davon sind offen.

KOD kontrolliert Corona-Regeln

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) kontrolliert in Krefeld weiterhin, ob die Corona-Regeln eingehalten werden. Gemeinsam mit der Polizei übernimmt er dabei die Kontrolle der Ausgangssperre. 51 Personen wurden insgesamt im öffentlichen Raum angetroffen. In 14 Fällen mussten Bußgeldverfahren eingeleitet werden, da diese Personen keine gewichtigen Gründe zum Ausgang glaubhaft machen konnten. Das Bußgeld beträgt jeweils 250 Euro. Eine angetroffene Person war unter 14 Jahre alt. In diesem Fall erfolgt ein Bericht an das Jugendamt. Andere im öffentlichen Raum angetroffene Personen konnten gewichtige Gründe vortragen, die zum Ausgang berechtigen, oder verfügten über den Nachweis einer überstandenen Corona-Infektion. 23 Personen wurden außerdem am Montag vom KOD auf die Einhaltung der Quarantänepflicht hin kontrolliert. Acht Personen konnten nicht angetroffen werden. Gegen sie wird nun ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Am Montagabend demonstrierte erneut die Gruppe der sogenannten „Querdenker" unter dem Motto „Krefeld am Montag". Rund 50 Personen versammelten sich auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes, zogen von dort aus durch die Innenstadt. Der KOD musste während des Umzuges sieben Ansprachen halten, da die vorgegebenen Abstände nicht immer eingehalten wurden. Wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht wurden zwei Bußgeldverfahren eingeleitet.

 

Montag, 10. Mai

Lolli-Test in Grund- und Förderschulen

Auch in Krefeld setzen ab sofort die Grund- und Förderschulen im Rahmen eines landesweiten Projektes sogenannte Lolli-Tests ein, um die Corona-Infektionsgefahr zu senken. Zunächst beteiligen sich vornehmlich die Kinder in Betreuungsgruppen an den Testungen, da derzeit noch kaum Präsenzunterricht in den Schulen stattfindet. Sobald das Unterrichten wieder im täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht (zwei Gruppen A und B) aufgenommen wird, nehmen die Schüler der jeweils anwesenden Gruppe an dem Lolli-Test teil. Die Probenentnahme muss am Vormittag in einem fest definierten Zeitfenster erfolgt sein. Hierfür lutschen die Kinder rund 30 Sekunden an einem Lolli. Die Tests von je bis zu 20 Kindern werden dann als „Pool-Test" in einem Röhrchen zusammengefügt. Nur so können die begrenzten Testkapazitäten der Labore effizient genutzt werden.

Die Städte und Landkreise als Schulträger stellen in diesem Zusammenhang die Kurierdienste zwischen Schulen und Laboren sicher. Die entsprechenden Fahrtrouten wurden vom Land Nordrhein-Westfalen vorgegeben und den Schulträgern zugewiesen. Für die von der Krefelder Verwaltung zu verantwortenden Routen übernimmt im Rahmen einer kurzfristig vereinbarten Kooperation der Sportverein SV Bayer 05 Uerdingen die notwendigen Fahrten. Insgesamt werden von den Mitarbeitenden des Sportvereins täglich an 19 Krefelder Schulen und sieben Schulen aus anderen Städten Proben abgeholt und bis mittags zu einer vorgegebenen Uhrzeit ans Labor geliefert. Dort erfolgt eine Analyse, und möglichst noch am gleichen Abend bis 18 Uhr werden die Schule und das Gesundheitsamt über die Ergebnisse informiert.

Ist die Pool-Probe negativ, kann der Schulbetrieb normal weiterlaufen. Fällt er positiv aus, werden die Eltern durch ihre Schule informiert, und es müssen in Absprache mit der Schule Einzeltests vorgenommen werden. Bis abschließend geklärt ist, ob und gegebenenfalls bei wem eine Infektion vorliegt, muss die ganze Gruppe zunächst in Quarantäne gehen. Das Gesundheitsamt klärt anschließend mit der Schule alle weiteren Schritte. Hierbei wird unter anderem festgelegt, wer nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts als Kontaktperson einzustufen ist und wer zu welchem Zeitpunkt die Schule wieder besuchen darf.

164. Todesfall im Zusammenhang mit der Coronapandemie in Krefeld

48 neue Corona-Infektionen meldet der städtische Fachbereich Gesundheit in Krefeld am Montag, 10. Mai (Stand: 0 Uhr). Die Gesamtzahl aller bisher bekannt gewordenen Infektionen beläuft sich somit auf 10.920. Genesen sind rechnerisch nach einer Corona-Infektion inzwischen 10.155 Personen, 79 mehr als am Vortag. Als aktuell infiziert gelten somit in Krefeld 601 Personen, 32 weniger als Vortag. Der städtische Fachbereich Gesundheit meldet außerdem einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Die Person verstarb im Alter von rund 85 Jahren im Krankenhaus. 164 Personen sind bisher in Krefeld im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gestorben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, liegt mit der aktuellen Entwicklung bei 176,8. Am Vortag hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) diesen Wert für Krefeld mit 175,0 angegeben. 32 Personen aus Krefeld liegen nach einer Corona-Infektion in Krefelder Krankenhäusern, elf dieser Patienten befinden sich auf der Intensivstation, neun von ihnen werden beatmet. In Quarantäne haben sich - freiwillig oder behördlich angeordnet - bisher 31.955 Personen begeben. 50.617 Erstabstriche sind bisher vorgenommen worden, 515 davon sind noch offen.

Neue Corona-Fälle wurden auch wieder aus Kindertageseinrichtungen und Schulen bekannt. Gemeldet worden ist jeweils ein Fall aus den Einrichtungen Hohenzollernstraße, Maria Waldrast, Arndtstraße, Kinderinsel, Oberdießemer Straße und Steckendorfer Straße. An der Gesamtschule Uerdingen sind außerdem vier weitere Corona-Fälle bekannt geworden - die häusliche Absonderung von engen Kontaktpersonen wurde hier verlängert.

KOD ist untwegs und entdeckt Taube

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat die Einhaltung der Corona-Regeln sichergestellt. Die Kontrolle der von 22 bis 5 Uhr geltenden Ausgangssperre erfolgte gemeinsam mit der Polizei. Insgesamt 90 Personen trafen die Einsatzkräfte von Polizei und KOD im Stadtgebiet an. In 20 Fällen konnten die angesprochenen Personen keine gewichtigen Gründe zum Ausgang glaubhaft darlegen. Gegen sie wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Diese Personen müssen jeweils 250 Euro zahlen. In allen weiteren Fällen konnten gewichtige Gründe zum Ausgang glaubhaft gemacht werden.

Am Sonntagmittag kontrollierte der KOD die Einhaltung der Kontaktregeln auf dem Südwall. Dort wurden die KOD-Mitarbeiter von einem 37-jährigen Mann mit Schlägen bedroht. Er flüchtete, konnte aber mithilfe der hinzugerufenen Polizei gestellt werden. Bei der Aufnahme der Personalien bespuckte der Mann einen Polizeibeamten. Er wurde daraufhin in Gewahrsam genommen. Bei der weiteren Kontrolle entdeckten die Einsatzkräfte dann eine Zuchttaube in der verschlossenen Tasche, die der Mann bei sich trug. Ihn erwarten nunmehr Strafverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Bei den Kontrollen der Maskenpflicht wurde außerdem ein Mann auf einem Kinderspielplatz am Südwall auffällig, der biertrinkend und ohne Maske angetroffen wurde. Er hat sowohl gegen die Maskenpflicht wie auch gegen die ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt verstoßen, dass Alkoholkonsum auf Spielplätzen untersagt ist. Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro.

 

Sonntag, 9. Mai

109 Personen neu-infiziert

Seit Freitag haben sich nach Meldungen des Gesundheitsamtes in Krefeld 109 weitere Menschen mit Covid-19 infiziert. Seit Beginn der Pandemie sind somit (Stand: Sonntag, 9. Mai, 0 Uhr) in Krefeld 10.872 (Samstag 10.835, Freitag 10.763) Menschen positiv auf Covid-19 getestet worden. 633 Menschen sind aktuell infiziert (Samstag 684), 10.076 (Samstag 9.990) ehemals Erkrankte gelten inzwischen als genesen. Die Inzidenz sinkt weiter auf nunmehr 175,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Samstag: 187,8). Insgesamt 50.617 Erstabstriche wurden bislang im Diagnosezentrum verzeichnet, 539 Proben sind in den Laboren noch offen. Bislang 31.979-mal wurde eine Quarantäne angeordnet oder freiwillig angetreten.

Drei weitere Todesfälle

Es sind auch wieder drei Todesfälle zu beklagen, die im Zusammenhang mit dem Virus stehen. Eine Person im Alter von knapp unter 70 Jahren ist bereits am 23. April zu Hause verstorben, die Meldung erreichte den Fachbereich Gesundheit erst jetzt. Eine Person im Alter von Mitte 80 Jahren und eine weitere im Alter von Mitte 40 verstarben in Krefelder Krankenhäusern. Über Vorerkrankungen oder Impfstatus ist jeweils nichts bekannt. Die Corona-Pandemie hat somit bis dato in Krefeld 163 Todesopfer gefordert. Aktuell werden 31 Krefelder in den hiesigen Krankenhäusern aufgrund von Corona-Symptomen behandelt. elf von ihnen liegen auf der Intensivstation, neun müssen beatmet werden.

Einsätze von Pozizei und Kommunalem Ordnungsdienst am Wochenende

Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst haben bei den Kontrollen der Ausgangssperre von Freitag auf Samstag zwischen 22 und 5 Uhr insgesamt 89 Personen im Freien überprüft. Die meisten konnten triftige Gründe nennen, warum sie sich draußen aufhielten. Insgesamt 30 Mal war wegen Verstoßes gegen die Ausgangssperre ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro fällig. Darüber hinaus trafen die Ordnungskräfte auf der Carl-Wilhelm-Straße wieder eine Gruppe von fünf Personen an, die der Alkohol- und Drogenszene zuzuordnen waren. Aufgrund der Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen wurden Platzverweise ausgesprochen und Bußgeldverfahren eingeleitet. Am späten Freitagabend wurde zudem eine Zusammenkunft von rund 30 Personen als „Corona-Party" im Stadtwald gemeldet. Beim Eintreffen der KOD-Dienstkräfte löste sich die Ansammlung sofort auf. Von 13 Personen konnten die Personalien noch festgestellt und ebenfalls Bußgelder in Höhe von 250 Euro verhängt werden. Der KOD hat zudem ein Bußgeld an der Haltestelle Feldstraße verhängt, weil eine Person dort gegen die sogenannte Maskenpflicht verstieß.

Bei den Kontrollen von Polizei und KOD im Hinblick auf die Ausgangssperre in der Nacht von Samstag auf Sonntag zwischen 22 und 5 Uhr haben wurden 125 Personen im Freien überprüft. Davon wurde in 50 Fällen ein Bußgeld verhängt, fünfmal gab es mündliche Verwarnungen und acht Platzverweise.

In einem ehemaligen Büro an der Oppumer Straße wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag fünf Personen aus verschiedenen Haushalten angetroffen, die dort lautstark feierten. Gegen die Teilnehmer der Feierlichkeit laufen ebenfalls Bußgeldverfahren von jeweils 250 Euro wegen Verstoßes gegen die Kontaktbeschränkung. Von 19.45 bis 20.45 Uhr fand am Samstagabend auf dem Corneliusplatz eine Kundgebung zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus mit rund 20 Personen statt, bei der die Auflagen des Coronaschutzes eingehalten wurden.

 

Freitag, 7. Mai

Zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit Corona verstorben

Innerhalb von 24 Stunden haben sich 62 weitere Menschen in Krefeld mit Covid-19 infiziert. Es sind auch wieder zwei Todesfälle zu beklagen, die im Zusammenhang mit dem Virus stehen. Eine Person im Alter von rund 80 Jahren und eine weitere im Alter von Mitte 50 verstarben in Krefelder Krankenhäusern. Über Vorerkrankungen ist jeweils nichts bekannt. Die Corona-Pandemie hat bis dato in Krefeld 160 Todesopfer gefordert. Aktuell werden 35 Krefelder in den hiesigen Krankenhäusern aufgrund von Corona-Symptomen behandelt. 16 von ihnen liegen auf der Intensivstation, neun müssen beatmet werden.

Inzidenz sinkt auf 187,7

Seit Beginn der Pandemie sind in Krefeld 10.763 Menschen positiv auf Covid-19 getestet worden (Stand: Freitag, 7. Mai, 0 Uhr). 687 Menschen sind aktuell infiziert (Donnerstag: 678), 9.916 ehemals Erkrankte gelten inzwischen als genesen. Die Inzidenz sinkt leicht auf nunmehr 187,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Donnerstag: 198,8). Insgesamt 50.296 Erstabstriche wurden bislang im Diagnosezentrum verzeichnet, 461 Proben sind in den Laboren noch offen. Bislang 31.579-mal wurde eine Quarantäne angeordnet oder freiwillig angetreten.

An den Kindertageseinrichtungen Raiffeisenstraße und Maria Waldrast sowie am Waldorfkindergarten Fichtenhain sind Fälle von Covid-19 aufgetreten. Insgesamt 34 Kontaktpersonen musste sich deshalb in Quarantäne begeben. An der Josefschule müssen sich nach einem positiven Corona-Test 20 Personen zu Hause absondern. Auch am Berufskolleg Vera Beckers ist ein Fall aufgetreten. Hier sind zwölf enge Kontaktpersonen von einer Quarantäne betroffen.

KOD und Polizei treffen 111 Personen nach 22 Uhr an

Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst (KOD) haben zwischen 22 Uhr und 5 Uhr 111 Personen im Freien angetroffen. Die meisten konnten triftige Gründe nennen, warum sie sich draußen aufhielten. Lediglich sechs Mal war wegen Verstoßes gegen die Ausgangssperre ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro fällig. Der KOD hat zudem einige Bußgelder verhängt, weil Passanten gegen die sogenannte Maskenpflicht verstießen: Vier Verstöße wurden an der Haltestelle Rheinstraße festgestellt, zwei an der Haltestelle Dahlerdyk, einer auf dem Südwall. Darüber hinaus trafen die Ordnungskräfte auf der Carl-Wilhelm-Straße eine Gruppe von fünf Personen an, die der Alkohol- und Drogenszene zuzuordnen waren. Aufgrund der Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen wurden Platzverweise ausgesprochen und Bußgeldverfahren eingeleitet. Darüber hinaus kontrollierte der KOD in 16 Fällen die Einhaltung der Quarantäne. Alle betroffenen Personen hielten sich zum Zeitpunkt der Überprüfung zu Hause auf.

 

Donnerstag, 6. Mai

107 Krefelder haben sich neu mit dem Corona-Virus infiziert

Durch mehr als 100 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden hat sich der leichte Abwärtstrend der vergangenen Tage vorerst umgekehrt. Es sind wieder mehr Krefelder mit dem Virus infiziert, nämlich 678 Personen (Mittwoch: 622). 9.865 Menschen gelten als genesen. Die Inzidenz, die vom Robert-Koch-Institut ermittelt wird, steigt von 186 auf 198,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Die Gesamtzahl positiver Tests seit Beginn der Pandemie liegt nun bei 10.701 (Mittwoch: 10.594). Es waren also bis Donnerstag, 6. Mai (Stand: 0 Uhr), 107 Neuinfektionen zu verzeichnen.

Der Fachbereich Gesundheit vermeldet auch den 158. Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Der Verstorbene war Mitte 70, seit 26. April erkrankt und ist nun in einem Krefelder Krankenhaus verstorben. Über Vorerkrankungen ist nichts bekannt. Aus den Kliniken lagen am Donnerstag teilweise keine neuen Meldungen vor. Zuletzt waren 51 Krefelder Patienten gemeldet worden, 15 von ihnen auf der Intensivstation, neun beatmet. In Krefeld wurden bislang 50.083 Erstabstriche vorgenommen, 426 sind noch offen. 31.397-mal wurde eine Quarantäne angeordnet oder angeraten.

Ordnungskräfte greifen bei nächtlichen Kontrollen mutmaßlichen Einbrecher auf

Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst (KOD) haben in der Nacht zu Donnerstag bei Kontrollen der Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr insgesamt 123 Personen im Freien angetroffen. Der überwiegende Teil konnte triftige Gründe dafür nennen, unterwegs zu sein. Zwölf Personen müssen jedoch ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro zahlen. Um 2.20 Uhr griffen die Ordnungskräfte auf der Friedrichstraße einen Mann auf, der seine Personalien nicht nennen wollte und sich im weiteren Gespräch in Widersprüche verstrickte. Wie sich herausstellte, trug er Werkzeug bei sich, dass für Einbrüche verwendet wird. Die Polizei nahm ihn mit aufs Revier. Der KOD kontrolliert zudem stichprobenartig, ob die auferlegte Quarantäne eingehalten wird. Alle 17 überprüften Personen wurden tatsächlich zu Hause angetroffen.

Aus Krefelder Kindertageseinrichtungen (Kitas) und Schulen werden erneut Corona-Fälle gemeldet. Nach einem positiven Testergebnis an der Kita Gatzenstraße müssen sich 23 Kontaktpersonen in Quarantäne begeben. Zwei Corona-Fälle sind jetzt an der Robert-Jungk-Gesamtschule aufgetreten. Hier ist eine Kontaktperson von der Quarantäne betroffen. An den Berufskollegs Vera Beckers und Kaufmannsschule ist jeweils ein neuer Fall aufgetreten. Insgesamt müssen 14 Personen in Quarantäne gehen.

Downloads