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Klimaschutzkonzept

Das integrierte Klimaschutzkonzept "KrefeldKlima2030" für die Stadt Krefeld

Um den Klimaschutz dauerhaft in Krefeld zu verankern und die dazu erforderlichen Strategien und Maßnahmen festzulegen, hat die Stadt Krefeld zum 01.12.2018 die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes beauftragt. Unter der Dachmarke „KrefeldKlima2030" wurde die Erstellung vom Projektträger Jülich gefördert.

Mit dem integrierten Klimaschutzkonzept sollen insbesondere Maßnahmen zu einer Reduzierung von Treibhausgasen und zur Energieeffizienzsteigerung identifiziert und konkretisiert werden, durch die auch in Krefeld ein Beitrag zur Minderung der Erderwärmung und zur Ressourceneffizienz durch Energieeinsparung geleistet werden kann.
Vor dem Hintergrund der Häufung extremer Wetterereignisse und Hitzewellen soll sich ein weiterer Schwerpunkt des integrierten Klimaschutzkonzeptes mit dem Klimawandel und dessen Auswirkungen auf das Stadtgebiet, insbesondere auf die Umwelt (d. h. Wohnbevölkerung, Natur / Lebewesen, Wohneigentum, Gewerbe, Infrastruktur) befassen, um sogenannte Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung zu ermitteln.
Im Rahmen der Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes fanden zwei Dialogveranstaltungen statt, auf denen sich die Teilnehmenden informieren und sich mit der Verwaltung austauschen konnten.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und zu den Hintergründen des integrierten Klimaschutzkonzeptes "KrefeldKlima2030" finden sie hier.

Das integrierte Klimaschutzkonzept für die Stadt Krefeld „KrefeldKlima2030" wurde am 23.06.2020 durch den Rat der Stadt Krefeld beschlossen und hat eine Klimaneutralität der Stadt bis 2050 zum Ziel. Das fertige Konzept und weitere Informationsmaterialien finden Sie im Downloadbereich dieser Seite.


"KrefeldKlimaNeutral 2035 (KrKN 35)"

Mit dem Beschluss des Ausschusses für Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit und Landwirtschaft vom 18.02.2021 wurde festgelegt, dass die Stadt Krefeld bereits im Jahr 2035 klimaneutral sein soll. Als neues Programm wurde daher "KrefeldKlimaNeutral 2035" ins Leben gerufen. Mit diesem Projekt wird ein sehr ambitioniertes Ziel verfolgt. Schließlich liegt die neue Zielvorgabe 10 Jahre vor dem Bundesziel, nach dem die Klimaneutralität im Jahr 2045 angestrebt wird!
Die mit der Erstellung des Gutachtens beauftragte Bietergemeinschaft (wertsicht GmbH, Infrastruktur & Umwelt sowie Drees & Sommer) soll gemeinsam mit der Stadt Krefeld Maßnahmen erarbeiten, wie es gelingen kann, dass alle an einem Strang ziehen.
Mit der Klimaneutralität wird vorrangig das Ziel verfolgt, die Erhöhung der durchschnittlichen Erdtemperatur auf deutlich unter 2°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu halten.

Ein wichtiges Instrument ist dabei die Dekarbonisierung. Dekarbonisierung meint: Energieerzeugung auf nicht-fossile Energieträger umstellen (Vermeidung von THG-Emissionen) und CO2-Speicherung/Abscheidung (sog. Kompensation von Emissionen). Daneben sind auch nichtenergetische Emissionen in der Industrie, Landwirtschaft, sowie Abwasser- und Abfallwirtschaft zu berücksichtigen.
Die Stadt kann dabei einen großen Einfluss auf den eigenen kommunalen Verbrauch, einen mittleren Einfluss auf private Haushalte/ Gewerbe, Handel, Dienst-leistungen/ Mobilität (durch Satzungen, Beratung...) und einen geringeren Einfluss auf die Industrie und das Gewerbe nehmen. Nach der Erfassung der Energieverbräuche und der Erstellung der Treibhausgasbilanzierung für Krefeld erfolgt die Potentialanalyse, um die Klimaschutzmaßnahmen zu ermitteln, die mit deren Umsetzung der Weg zur Klimaneutralität bis 2035 in Krefeld beschritten wird.

Für Fragen steht Frau Irina Blaszczyk unter den unten angegebenen Kontaktdaten zur Verfügung.