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Der Weg zur "Smart City" Krefeld

Technologien verändern unseren Alltag in einer rasenden Geschwindigkeit. Dadurch eröffnen sich neue Risiken ‒ aber vor allem auch neue Chancen und Möglichkeiten. Wir wollen unsere Fähigkeiten ausbauen, um der Digitalisierung auf Augenhöhe zu begegnen und diese für die Stadgemeinschaft bestmöglich nutzbar zu machen.

"Smart City" ist keine feststehender Plan, den man bloß für Krefeld adaptieren und in die Tat umzusetzen braucht. Die intelligente Stadt der Zukunft umfasst vielmehr beinahe alle Aspekte des urbanen Zusammenlebens (siehe auch "Die Themen der Smart City"). Und das sieht in jeder Stadt eben unterschiedlich aus. Für einen gelungenen Weg zur Smart City braucht es eine Strategie, welche die verschiedenen Stadtentwicklungsziele berücksichtigt (z.B. aus dem Klimaschutzkonzept, Mobilitätskonzept) und mittels smarter Lösungen bei der Umsetzung dieser Ziele hilft. Wir wollen diese Stadt lebenswerter machen ‒ spürbar für die Bürgerinnen und Bürger.

Es handelt sich dabei um kein Projekt, das irgendwann abgeschlossen ist, sondern um einen andauernden Prozess, der sich immer wieder den sich verändernden Anforderungen anpasst. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, dass Krefeld "resilienter", also widerstandsfähiger bei Veränderungen und Krisen (Corona-Krise, Klimafolgen) wird.

Das Ganze ist ein dynamischer Prozess, der neue Wege beschreiten muss, auch in der Art, wie wir ihn gestalten: Themenübergreifend und mit umfangreicher Beteiligung der Krefelderinnen und Krefelder. Der Ansatz beinhaltet neben einer Strategie auch bereits erste konkrete Umsetzungen von Ideen und Ansätzen, denn Vieles muss erst einmal in der Praxis erprobt werden, bevor man die großflächige Umsetzung in der Stadt veranlassen kann. Dabei können wir in Krefeld bereits auf viele Projekte und Ideen mit Smart-City-Charakter zurückgreifen, die von verschiedenen Akteuren in den letzten Jahren vorangebracht worden sind. Die Kompetenzen und Ressourcen der verschiedenen Akteure wollen wir bündeln und dadurch optimal miteinander verzahnen.

Gemeinsam mit der Wirtschaftfsförderung Kefeld und den Stadtwerken Krefeld bildet das Dezernat "Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales" (WDI) das Smart-City-Kernteam.

Im März 2021 hat sich die Stadt Krefeld für das Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung" im dritten Förderaufruf beworben. Die Krefelder Smart City-Bewerbung stellt die Ausarbeitung eines gesamtstädtischen Handlungsprogramms (integrierte, partizipativ zu erarbeitende Smart City-Strategie) unter das Motto "Konzept K: Mut zu Innovation und Zusammenhalt".

Logo Konzept - Mut zu Innovation und Zusammenhalt

Die Krefelder Bewerbung wendet sich folgenden Schwerpunktthemen zu: Bildung & Teilhabe sowie Wirtschaft - Innovation - Umwelt; im Detail:

  • Stärkung der Innenstadt in ihrer Funktion als öffentlicher Raum für alle Bürger:innen
  • Entwicklung eines vernetzten Systems zur digitalen Bildung für alle Altersgruppen und Ausbildungshintergründe
  • Förderung von Beteiligung gerade auch unterrepräsentierter Gruppen an Stadtentwicklung und Zukunftsgestaltung
  • Förderung der sozialen Kohäsion in der Stadtgesellschaft und Gegenwirken von Segregationstendenzen
  • Neue (digitale) Impulse für Handel und Industrie sowie Beiträge zur Entwicklung einer nachhaltigen Stadt:
  • Energiewende, Klimaschutz, Verkehrswende
  • Impulse für "Smart Government" als Innovations-Anreicherung der Verwaltungsdigitalisierung

Weitere Informationen zu unserer Bewerbung finden Sie im Ratsportal der Stadt Krefeld: Vorlage.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden sich hier.

Die Zukunft wartet nicht - los geht´s!

Kontakt

Wichtig: Derzeit die Verwaltung bitte nur nach Terminvereinbarung aufsuchen!

Markus Lewitzki

Telefon: 0 21 51 / 86- 1004

E-Mail: markus.lewitzki@krefeld.de

Zimmer B 138

Anschrift

Büro Oberbürgermeister

Von-der-Leyen-Platz 1

47798 Krefeld