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Serenaden im Rittersaal der Burg Linn

Am 30. Juni 1959 fand die erste Serenade im Rittersaal der Burg Linn statt, nachdem die Stadt Krefeld zwei Jahr zuvor den Wiederaufbau der Burgruine weitgehend abschließen konnte. Die Burg Linn war 1702 und 1704 im Spanischen Erbfolgekrieg zweimal in Brand geraten. Nachdem alle Instandsetzungsversuche gescheitert waren, errichtete der Landesherr, der Kurkölner Kurfürst Clemens August, in der Vorburg ein Jagdschloß.

Ansicht der Burg Linn
Foto: Stadt Krefeld

Die Burg Linn ging 1926 in das Eigentum der Stadt Krefeld über. Erst 1957 gelang es, die Ruine mit bescheidenen Mitteln wieder aufzubauen. Anfang der 90er Jahre konnten dem Bauwerk wieder seine historischen Steildächer aufgesetzt werden. Seit nun über 60 Jahren zählt die Reihe der Serenaden im Rittersaal der Burg Linn zu den traditionsreichsten in Krefeld.

 

 

 

 

 

 

 

Die Konzerte der Saison 2021/2022

Wir möchten darauf hinweisen, dass es durch die Corona-Pandemie und den jeweiligen behördlichen Vorgaben zu einer Verringerung der Kartenkapazität kommen kann. Ihre Gesundheit ist uns wichtig. Informationen zu Reservierungen, Preisen etc. finden Sie am Ende der Seite.

 

Freitag, 5. November 2021, 20 Uhr
Klavierduo Neeb

Foto des Klavierduo Neeb, Foto Martin MarmsolerFoto: Martin Marmsoler

Seit ersten Auftritten in früher Jugend bilden die Geschwister Vincent und Sophie Neeb ein erfolgreiches Klavierduo, dessen künstlerische Entwicklung durch zahlreiche Auszeichnungen belegt ist. Zuletzt waren sie 2019 beim Deutschen Musikwettbewerb er-folgreich und erhielten mehrere Sonderpreise und ein Stipendium, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler*innen. Seit 2019 sind sie auch Stipendiaten des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now. Das Duo gestaltet regelmäßig Konzerte im In- und Ausland, unter anderem im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals und der Sommerlichen Musiktage Hitzacker. Vincent und Sophie Neeb studieren seit 2018 bei Shao-Yin Huang und Sebastian Euler Klavierduo am Konservatorium Innsbruck. Sie erhalten regelmäßig Impulse von weiteren führenden Duos wie Yaara Tal und Andreas Groethuysen sowie von Hans-Peter und Volker Stenzl. Die Geschwister stellen sich dem Krefelder Publikum mit Werken von Bach (drei Choralvorspiele), Debussy (Petite Suite), Reger (Cinq pièces pittoresques) und Schubert (Variationen über ein Thema As-Dur D 813)vor. Keine Pause.

Kartenreservierung ab 25. Oktober 2021, nur noch Wareliste!


Wir bitten Sie, zu den Veranstaltungen den Nachweis einer vollständigen Immunisierung gegen Covid 19, den Nachweis einer Genesung von Covid 19 oder einen von einer Teststelle schriftlich oder digital bestätigten Negativtestnachweis (beim Besuch einer Veranstaltung nicht älter als 48 Stunden) zusammen mit einem amtlichen Ausweisdokument vorzulegen. Kinder und Jugendliche gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren legen bitte eine Bescheinigung der Schule vor, die als Testnachweis gilt. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.

 

Freitag, 31. Dezember, 19 Uhr
Linos Saxophon Quartett

Das Linos Saxophon Quartett, Foto: Christine FeldhoffFoto: Christine Feldhoff

Das Linos Saxophon Quartett leitet seinen Namen von dem sagenumwobenen altgriechischen Dichter und Sänger Linos ab. Einer Legende nach gilt er als „Erfinder" des Liedes und des Rhythmus, nachdem er von Apollon die dreisaitige Leier erhalten hatte. Die musikalische Karriere des Linos Saxophon Quartetts begann 1985 unter dem Namen Krefelder Saxophon Quartett. Dem enthusiastischen Engagement seines Mentors Laszlo Dömötör ist es zu verdanken, dass die jungen Musiker sowohl im Ensemble als auch als Solisten zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Musikwettbewerben erhielten. In den Folgejahren studierten die Mitglieder an den Musikhochschulen Düsseldorf, Hannover und Bordeaux und lehren heute selbst an den Hochschulen Düsseldorf und Köln. Neben ihrer Tätigkeit im Linos Quartett gehen die Musiker auch individuell besondere musikalische Wege; sei es als gefragte Kammermusikpartner, in der Neuen Musik, als Dirigent und Arrangeur oder in der Zusammenarbeit mit Orchestern. Seit 35 Jahren unverändert in der Besetzung, konnte das Quartett seine musikalischen Vorstellungen weiterentwickeln und im musikalischen Zusammenspiel sein differenziertes und mitreißendes Klangbild perfektionieren. Das Ensemble hat für sein „Heimspiel" Werke von J. Strauß (Ouvertüre Zigeunerbaron/Eljen a Magyar), Ravel (1. Satz aus Quartett F-Dur), Faustin & Maurice Jeanjean (Quatuor), Richard & Robert Sherman (Das Dschungelbuch), Andreas Hilner (Cinema Fantasy) und Bernstein (Wonderful Town) zusammengestellt.

Kartenreservierung ab 22. November 2021

 

Freitag, 11. Februar 2022, 20 Uhr
Klavierduo Alexandra Sostmann & Michael van Krücker

Das Duo Soestmann - van Krücker, Foto: Dominik MentzosFoto: Dominik Mentzos

Bevor sich Alexandra Sostmann und Michael van Krücker als Ensemble zusammenfanden, konzertierten sie jeweils über zehn Jahre in zwei international renommierten Klavierduos: Michael van Krücker als Duopartner im Kölner Klavierduo und Alexandra Sostmann im Duo Villarceaux. Ausgebildet in den Meisterklassen der Musikhochschulen London (Royal College of Music), Hamburg, Rotterdam und Düsseldorf, führten Alexandra Sostmann und Michael van Krücker Konzertreisen bis nach Nord- und Südamerika, Australien, Asien und viele Länder Europas. Die beiden sind mehrfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet worden und haben bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Sie sind regelmäßig zu Gast bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Heidelberger Frühling, dem Klavier Festival Ruhr und vielen anderen. Geadelt wurde das Duo schließlich von einem der bekanntesten Kenner des Klavierfachs, Harold C. Schonberg, im „American Record Guide" mit den Worten: „...musizieren mit großem Enthusiasmus..." und „...hervorragend interpretiertes Programm." Im Rittersaal stellt sich das Duo mit Werken für Klavier zu vier Händen von J. S. Bach/Transkr. Kurtag (Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit/Alle Menschen müssen sterben), Pärt (Pari intervallo), Brahms (16 Walzer op. 39), Rachmaninoff (Six morceaux op. 11), Debussy (Six Epigraphes antiques), Lecuona (Malaguena) und Gershwin (Rhapsody in blue) vor.

Kartenreservierung ab 31. Januar 2022

 

Freitag, 18. März 2022, 20 Uhr
Boreas Quartett Bremen

Das Boreas Quartett Bremen, Foto: Elisa MeyerFoto: Elisa Meyer

Boreas, der Gott des Nordwindes, gab dem Blockflötenquartett seinen Namen. Wind, Luft, Atemluft bringt die Instrumente zum Klingen, auf denen das Boreas Quartett Bremen Originalmusik für Blockflöte aus Renaissance und Moderne spielt. Ein Konzert mit dem Ensemble verspricht das Eintauchen in den reichen, satten Klang des Consorts und stellt dem Musik des 20. und 21. Jahrhunderts gegenüber. Das Quartett spielt auf einem Instrumentarium von über 40 Blockflöten verschiedener Bauart und Größe, darunter ein zwölfteiliges Renaissance-Consort und die für die Neue Musik entwickelten Paetzold-Bassblockflöten. Die vier Musikerinnen Jin-Ju Baek, Elisabeth Champollion, Julia Fritz und Luise Manske studierten an der Akademie für Alte Musik in Bremen in der Klasse von Han Tol. Stipendien und Preise ebneten dem Boreas Quartett den Weg. Das Ensemble spielte unter anderem beim MDR-Musiksommer, dem Musikfest Bremen, den Tagen Alter Musik im Saarland, dem Studio für Neue Musik in Siegen und vielen anderen nationalen und internationalen Festivals. In ihrem neuen Programm „Unter Kranichen" präsentieren die vier Musikerinnen neben feurigen Concerti von Johann Sebastian Bach fließend-frühlinghafte Melodien von Cipriano de Rore und luftige Klänge der deutschen Renaissancemusik und stellen dieser Musik aufregende Werke der Jetztzeit von Farzia Fallah und Markus Schönwolf gegenüber. 

Kartenreservierung ab 7. März 2022

 

Freitag, 29. April 2022, 20 Uhr
Duo Calanthe

Foto des Duo Calanthe, Foto Marco GanzmannFoto: Marco Ganzmann

Mascha Wehrmeyer fand schon in frühen Jahren zu ihrem Instrument, der Violine. Konzertauftritte führten Mascha bis nach Singapur, Russland und die USA. In Deutschland trat sie bereits in der Elbphilharmonie, der Kölner Philharmonie und der Berliner Phil-harmonie auf. Mascha studiert seit 2018 bei Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler" in Berlin. Die junge Geigerin wird aktuell von der Deutschen Stiftung Musikleben mit einem Leihinstrument von Carlo Ferdinando Landolfi, Mailand 1750 -75, gefördert. Lea Maria Löffler entdeckte ihre Liebe zur Harfe im Alter von fünf Jahren. Zuletzt studierte sie von 2018 bis 2019 in der Klasse von Isabelle Moretti in Paris. Als Kammermusikerin konnte Lea Maria Löffler in verschiedensten Besetzungen Erfahrungen sammeln. Bereits 2010 gab sie bereits ihr erstes Solokonzert mit Orchester und spielte u.a. mit den Würzburger Philharmonikern. Zudem hat sie mit mehreren Rundfunksendern zusammengearbeitet. Die beiden jungen Musikerinnen gastieren im Rahmen der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler*innen des Deutschen Musikrates mit ihrem Programm „Bouquet de fleurs" mit Werken von Spohr, Donizetti, Schostakowitsch, van Dijk u.v.a., die fast ausschließlich für Violine und Harfe komponiert wurden.

Kartenreservierung ab 19. April 2022

 

Freitag, 10. Juni 2022, 20 Uhr
Morgenstern Trio

Portraitfoto des Morgenstern Trios, Foto Iràne ZandelFoto: Iràne Zandel

Das 2005 gegründete Morgenstern Trio mit Stefan Hempel (Violine), Emanuel Wehse (Violoncello) und Catherine Klipfel (Klavier) gehört zu den erfolgreichsten jungen Ensembles aus Deutschland. Es errang zahllose internationale Auszeichnungen in Wien, Melbourne, beim ARD-Wettbewerb und zuletzt auch den Förderpreis für junge Ensembles in NRW. Seit dem Gewinn des ARD-Wettbewerbs ist das Trio auf den wichtigsten Podien der Welt zu Hause: Carnegie Hall New York, Kennedy Center Washington DC, Musikverein und Konzerthaus Wien, Philharmonien Essen, Köln und Berlin, Concertgebouw Amsterdam und viele andere. Publikum und Presse feiern das Morgenstern Trio für höchsten kammermusikalischen und technischen Anspruch: Seine lange gereiften Interpretationen faszinieren in der Ausarbeitung feinster Nuancen. Vor allem aber die unüberhörbare Lust am gemeinsamen Ausdruck, die immer spürbare Neugier, die Unmittelbarkeit der Spielfreude des Ensembles ziehen das Publikum in den Bann. Auf Burg Linn wird sich das Morgenstern Trio mit dem Trio d-moll op. 120 von Gabiel Fauré, dem Trio B-Dur op. 99 von Franz Schubert und einem Werk für Klaviertrio (2019) von Thomas Blomenkamp präsentieren.

Kartenreservierung ab 30. Mai 2022

 


Die Konzerte am 15. Oktober 2021, 5. November 2021 und 29. April 2022 werden gefördert durch den Deutschen Musikwettbewerb, ein Projekt des Deutschen Musikrats.

Logo der Konzertförderung des Deutschen Musikwettbewerbs

Das Konzert am 20. August 2021 wird durch die Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung Herdecke ermöglicht.


Logo der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung Herdecke


Informationen zum Kartenverkauf:

Die Einzelkarten zu den Konzerten kosten 15 Euro (mit Ehrenamtskarte 13,50 Euro), ermäßigt für Schülerinnen/Schüler und Studentinnen/Studenten sowie Leistungsempfänger nach SGB II und SGB XII 8,50 Euro.

Eine Kartenreservierung ist elf Tage vor dem jeweiligen Konzerttermin ab 8 Uhr des ersten Reservierungstages unter www.krefeld.de/kartenreservierung möglich. Für die Silvesterserenade werden Reservierungen ab dem 22. November angenommen. Wir möchten darauf hinweisen, dass es durch die Corona-Pandemie und den jeweiligen behördlichen Vorgaben zu einer Verringerung der Kartenkapazität kommen kann. Ihre Gesundheit ist uns wichtig.

Wir bitten Sie, zu den Veranstaltungen den Nachweis einer vollständigen Immunisierung gegen Covid 19, den Nachweis einer Genesung von Covid 19 oder einen von einer Teststelle schriftlich oder digital bestätigten Negativtestnachweis (beim Besuch einer Veranstaltung nicht älter als 48 Stunden) zusammen mit einem amtlichen Ausweisdokument vorzulegen. Kinder und Jugendliche mit Schülerausweis gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren legen bitte eine Bescheinigung der Schule vor, die als Testnachweis gilt. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.

Die Abendkasse ist ab 19 Uhr (Silvester 18 Uhr) geöffnet. Holen Sie Ihre Karten bis 20 Minuten vor Konzertbeginn ab. Falls Sie Ihre reservierten Karten nicht wahrnehmen wollen, geben Sie bitte bis spätestens 10 Uhr am Konzerttag Bescheid, bei Karten für das Silvesterkonzert bis zum 22. Dezember, 10 Uhr.

Der Aboverkauf wird für diese Saison ausgesetzt!

Informationen unter 0 21 51/ 86 4848.

Sie können auch unter folgendem Link einen Newsletter zu den Serenaden im Rittersaal der Burg Linn abonnieren, der Sie auf das jeweils nächste Konzert rechtzeitig vor dem Vorverkaufbeginn hinweist.

Änderungen vorbehalten!!


 

 

 

 

 

Die Villa Merländer, Foto: Stadt Krefeld

Kino in der Villa

Eine Veranstaltungsreihe der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld